Warum das wichtig ist

Die GEMA-Gebühren, die das Berghain zahlt, fließen bei Helene Fischer aufs Konto

Der Satz ist zugespitzt, aber er beschreibt ein echtes strukturelles Problem. Dort, wo in Clubs, auf Festivals und in anderen Kontexten elektronische Musik gespielt wird, entsteht kultureller und wirtschaftlicher Wert. Trotzdem kommen die daraus entstehenden Tantiemen nicht automatisch bei den Artists an, deren Musik diese Räume tatsächlich prägt.

Das liegt nicht daran, dass Artists etwas falsch machen. Es liegt daran, dass im Hintergrund ein System wirkt, das komplex ist und die Realität von elektronischer Musik und Clubkultur nicht automatisch abbildet. Wenn Werke nicht sauber erfasst sind oder sich niemand um die verlegerische Seite kümmert, bleibt vieles unsichtbar.

Für viele Artists beginnt genau hier die Lücke: Sie machen längst relevante Musik, veröffentlichen, spielen regelmäßig Gigs und bauen sich Stück für Stück eine künstlerische Praxis auf. Gleichzeitig fehlt oft ein Setup für alles, was im Hintergrund mit Verlag, GEMA und Royalties zusammenhängt.

Genau deshalb ist das Thema wichtig. Nicht, weil jede:r Artist sofort alles im Detail verstehen muss. Sondern weil es sinnvoll ist, zu wissen, dass diese Ebene existiert – und dass sie einen Unterschied machen kann.

Hier setzt kollekt:r an. Wir helfen Artists aus elektronischer Musik und Clubkultur dabei, diese Lücke zu schließen: mit einer Struktur, die verständlich ist, mit einer Arbeitsweise, die sich an der Praxis orientiert, und mit verlegerischer Begleitung, die im Hintergrund mitläuft.